Endlich verstehen

Solarkocher

 

Jetzt, da es draußen allmählich wärmer wird, startet auch die Outdoorsaison wieder. Für viele Naturbegeisterte dabei unverzichtbar: der Solarkocher. Der sorgt mithilfe der Sonnenenergie dafür, dass Speisen auch ohne Strom erhitzt werden können. Dafür braucht es eine spiegelnde Fläche, die so gekrümmt wird, dass ein Hohlspiegel entsteht (1). Die auf den Spiegel auftreffenden Lichtstrahlen werden reflektiert (2). Vorteilhaft für den Solarkocher ist, dass das Sonnenlicht, das auf die Erde trifft, ein nahezu parallel verlaufendes Licht ist. Das heißt: Beim Parabolspiegel entsteht ein Brennpunkt, in dem sich sämtliche Sonnenstrahlung vereinigt (3).

Wegen der Bündelung der Sonnenstrahlen kann das Kochgut auf hohe Temperaturen von über 350 Grad Celsius erhitzt werden – weshalb ohne Probleme gekocht, gebraten, gebacken oder frittiert werden kann. Dafür muss nur ein Topf, eine Pfanne oder ein Miniofen in den Brennpunkt gestellt werden (4). Allerdings sollte der Solarkocher von Zeit zu Zeit nach dem Sonnenstand neu ausgerichtet werden (5). Wird das nicht getan, nimmt die Temperatur ab.