Endlich verstehen

Herzschritt-macher

Illustration Laura Cattaneo

Eine der herausragenden Errungenschaften der modernen Medizin ist es, dass Menschen mit Störungen der lebenserhaltenden Organe kaum Beeinträchtigungen haben müssen. Ein Beispiel dafür ist der Herzschrittmacher, der die Funktion des Herzens überwacht und notfalls unterstützt. Kernstück ist der Impulsgenerator, der im Brustbereich eingepflanzt wird.

Zwei dünne, isolierte Drähte (Elektroden) verbinden das Gerät mit dem Herzen. Sie leiten das Herzsignal zum Impulsgenerator.

Der Impulsgenerator ist so in der Lage, die Herzfunktion ununterbrochen zu überwachen und außerdem über die Elektroden elektrische Impulse an das Herz abzugeben, wenn er einen zu langsamen Rhythmus wahrnimmt. Diese elektrischen Signale bewirken, dass das Herz stimuliert wird und schneller schlägt. Der Impulsgenerator wird von einer Batterie  gespeist, die in der Regel mehrere Jahre vorhält. Der Mikroprozessor verarbeitet die Daten und kann diese ebenfalls für ärztliche Untersuchungen aufzeichnen. Große Bedeutung kommt dem Kondensator bei: Er dient zur Speicherung der elektrischen Energie, die für die Stromstöße benötigt wird.


Wie funktioniert’s?

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