ENDLICH VERSTEHEN

GPS-Navi

Illustration Laura Cattaneo

Noch vor wenigen Jahren war der Beifahrer im Auto fast so wichtig wie der Fahrer selbst: Mit der Landkarte auf dem Schoß gab er dem Lenker Anweisungen und steuerte so – je nach Talent im Kartenlesen – das Auto gekonnt ans Ziel. Seit einiger Zeit sind diese Fähigkeiten aber überholt – dank des Navigationsgeräts. Dessen Intelligenz befindet sich nicht im Auto, sondern in der Erdumlaufbahn. 

Um das Funktionieren des Systems zu jeder Zeit und an möglichst jedem Ort der Erde sicher zu stellen, umkreisen mindestens 24 Satelliten den Globus. Für die genaue Standortermittlung eines Autos werden mindestens drei  davon benötigt. Sie senden ihre aktuelle Position und die exakte Uhrzeit an den GPS-Empfänger im Gerät. 
Dabei wird die Zeit gemessen, die vergeht, bis die Signale ankommen. Anhand dieser Signallaufzeiten kann die genaue Lage und Höhe errechnet werden.  

Für eine Positionsbestimmung, wie sie bei GPS stattfindet, wird noch ein vierter Satellit hinzugezogen. Der Grund: In der Praxis haben Navigationsgeräte keine Uhr, die genau genug läuft, um die Laufzeiten ganz korrekt zu messen. Mithilfe eines vierten Signals können die Ungenauigkeiten aber herausgerechnet werden. 


Wie funktioniert’s?

Was wollten 
Sie schon immer mal verstehen? Schicken Sie Ihren Vorschlag an:


info@tuev-sued.de