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TÜV Hessen Kids

10 Jahre

... ist es her, dass die TÜV SÜD-Beteiligungsgesellschaft TÜV Hessen die „TÜV Kids“ startete. Die Idee: Schulkindern Wissenswertes über technische Zusammenhänge vermitteln und zum Weitertüfteln anregen. Ein Geburtstagsgruß mit zehn interessanten Fakten.

Illustration Andrea Manzati

1Mitten im Leben

Der ehemalige Grundschulrektor Manfred Weller hatte die Idee, technische Geräte aus simplen Alltagsgegenständen, zum Beispiel Reißnägel, Flaschenkorken oder Garnspulen, zu konstruieren und für den Schulunterricht zu verwenden. Das macht die TÜV Hessen Kids-Modelle nicht nur so preiswert, dass wirklich jedes Kind sein eigenes bauen und mit nach Hause nehmen kann, sondern ist auch pädagogisch wertvoll: „Technik durchdringt unser ganzes Leben – und die Kinder werden angeregt, selbst weiterzubasteln“, so Weller.


2

Herzenssache

Manchen lassen die TÜV Hessen Kids nicht mehr los: so wie Lisa Forchheim. Die heute 19-Jährige war einst eine der ersten Schülerinnen einer TÜV Hessen Kids-Unterrichtsstunde, heute studiert sie Grundschullehramt und ist selbst Trainerin. „Die Begeisterung an die nächste Generation weiterzugeben, ist eine tolle Sache“, sagt sie. 


3

Mehr als nur Luft

Aus Einwegspritzen und Kanülen konstruierte Manfred Weller das Modell einer Hebebühne. Rund 24.000 Mal wurde sie schon in Grundschulen konstruiert – genug, um 300 indische Elefanten rund fünf Zentimeter nach oben zu bewegen. Schade eigentlich, dass Elefanten in Schulen verboten sind. 


4

Prüfen unter Palmen

Eigentlich ist die Heimat der „Kids“ in Hessen. Aber immer wieder finden auf Eigeninitiative der Trainer auch Unterrichtseinheiten an exotischen Orten statt: zum Beispiel im südafrikanischen Port Elizabeth, rund 9.500 Kilometer entfernt.


5

Realitätsnah

Ein Besuch bei der Deutschen Fernschule Wetzlar brachte Projektleiter Steffen Seehars auf eine Idee: Um den dort angebotenen Onlineunterricht für deutschsprachige Kinder im Ausland für die TÜV Hessen Kids zu öffnen, entwickelte er mit Partnern eine Erklärapp rund um die Technikmodelle. Mithilfe von Augmented Reality können Kinder damit unabhängig von Ort und Zeit selbst Modelle zusammenbauen.


6

Digitalisierung zum Anfassen

„Wer heute für Technik begeistern will, muss digital denken“, ist Manfred Weller überzeugt. Sein neuestes Projekt: Ein einfaches Sensornetzwerk mit einem eigens entwickelten Steuermodul. Das Besondere: Die Sensoren bestehen auch hier aus Alltagsgegenständen und werden selbst gebaut. Über eine einfache App können die Kinder dann Sensoren und Verbraucher vernetzen und zum Beispiel Lämpchen brennen oder ein Windrad kreisen lassen.


7

Lehren und Lernen

Nicht nur für die Kinder sind die Unterrichtsstunden etwas ganz Besonderes – auch für die Lehramtsstudenten, die bei den TÜV Hessen Kids eingesetzt werden. Die Initiative bringt damit nicht nur Schülern etwas bei, sondern ermöglicht auch künftigen Lehrern, Praxiserfahrung zu sammeln. 


8

Ausverkauft!

Von der Idee zum Erfolg: Von Anfang an übertraf die Nachfrage alle Erwartungen. Und seit dem Start vor zehn Jahren begeisterten die technischen Experimente mehr als 190.000 Mädchen und Jungen – genug, um die Fußballarena des FC Bayern in München zweieinhalb Mal zu füllen.


9

Millionending

Der Klassiker: Kein Gerät wurde so oft gebaut wie das TÜV Hessen Kids-Stromprüfgerät. Dafür lieferte TÜV Hessen rund 1,5 Millionen Reißnägel – das entspricht in etwa der doppelten Einwohnerzahl von Frankfurt am Main. 


10

Ins nächste Jahrzehnt

Einen mittleren sechsstelligen Betrag lässt sich TÜV Hessen die Aktion TÜV Hessen Kids jedes Jahr kosten. Ein Engagement, dass Geschäftsführer Henning Stricker gerne wahrnimmt: „Wer einmal die Begeisterung in den Augen der Mädchen und Jungen gesehen hat, weiß, dass sich der Einsatz lohnt!“