Endlich verstehen

Selbstkühlendes Bierfass

Illustration Laura Cattaneo

Die Vorbereitung beginnt schon lange vor dem Anstoß eines Fußballspiels. Für die Mannschaften, aber auch für den Fan. Da werden vor allem Kaltgetränke organisiert – die aber in der Sommerhitze auch trotz Eisbad oft schnell warm werden. Warum also nicht auf ein selbstkühlendes Bierfass zurückgreifen? Dieses besteht aus drei Kammern: In der innersten befindet sich das zu kühlende Getränk, in der mittleren ein mit Wasser getränktes Vlies in einem Vakuum. Die äußere Kammer enthält, ebenfalls in einem Vakuum, das Mineral Zeolith, das durch seine besondere Kristallstruktur eine sehr große, Wasserdampf absorbierende Oberfläche aufweist. Wird das Ventil zwischen der mittleren und der äußeren Kammer geöffnet, saugt das Zeolith den Wasserdampf aus dem Vlies, das sich durch die entstehende Verdunstungskälte stark abkühlt . Das Zeolith erwärmt sich dabei und gibt seine Wärme nach außen ab , während das restliche Wasser im Vlies zu Eis gefriert und das Bier auf neun bis sieben Grad Celsius kühlt. Nach 30 bis 45 Minuten hat das Bier im Fass die ideale Trinktemperatur erreicht. Praktisch: Das Fass kann wiederverwertet werden: Wärmezufuhr macht den Prozess rückgängig und das selbstkühlende Bierfass erneut nutzbar. Na dann, Prost!  


Wie funktioniert’s?

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